Bogensportverein
Kevelaer 2001 e.V.

Abprallen

Der Pfeil trifft auf die Scheibe/das Ziel und prallt von dort zurück (Siehe auch "Rückprall").

Abschussbewegung positiv

Drehbewegung des Bogenmittelstücks im Uhrzeigersinn (für einen rechtshändigen Schützen nach links).

Abschussbewegung negativ

Drehbewegung des Bogenmittelstücks gegen den Uhrzeigersinn (für einen rechtshändigen Schützen nach rechts).

AMO

Organisation der Bogenhersteller.

Alles ins Gold

Bogenschützen-Gruß derjenigen, welche die olympische Disziplin des Bogenschiessens betreiben.

Ankerpunkt

Ein bestimmter Punkt - üblicherweise im Gesicht des Bogenschützen - der beim Spannen des Bogens von der Zugband berührt wird.

Anordnung/Abstimmung (Setup)

Die richtige Anordnung der Ausrüstung zur optimalen Ausnutzung ihres Potentials.

Armschutz

Ein Stück festen Materials, das dazu dient, den Bogenarm vor einer schmerzhaften Berührung mit der Sehne zu schützen. In der Regel wird ein Armschutz aus Leder oder einem lederähnlichen Material gefertigt und an der Innenseite des Unterarms befestigt. Für Anfänger empfiehlt sich ein Armschutz, der sowohl Unter- als auch Oberarm schützt.

Ausrichtung

Linie/Verhältnis von Auge Sehnenvisier und Zielmitte bei voll ausgezogenem Bogen.

Auszug (Zug)

Das Ausziehen der Sehne bis zur Ankerposition (das "Ankern" der Sehne).

Auszugslänge

Distanz, über die der Schütze den Bogen zu spannen hat, um zu seinem Ankerpunkt zu gelangen, gemessen von der Vorderkante des Bogens.

Auszugskontrolle

Einfach der Indikator für die Zuglänge des Pfeils. Auch Synonym für "Klicker".

Backing

Beim traditionellen Bogen die Verstärkung auf der dem Schützen abgewandten Seite des Bogens.

Barebow (Blankbogen)

Bogen ohne Visier. Barebowschiessen stellt eine Disziplin des Bogenschiessens dar.

Barreled

Pfeilschaft, der sich an beiden Enden verjüngt und gute Flugeigenschaften hat.

Baumstand

1. Jagdstellung eines Bogenschützen im Baum.

2. Tragbare oder fest installierte Konstruktion in einem Baum, auf der der Jäger steht.

Befiedern

Versehen des Schafts mit Weichplastikfahnen oder Naturfedern. Je nach Pfeil und Verwendungszweck sind Federn unterschiedlicher Längen erhältlich. Gleichgültig aus welchem Material die Befiederung besteht, dient sie immer dazu, den Pfeilflug zu stabilisieren. In der Regel werden die Schäfte mit 3 Federn befiedert.

Befiederungsgerät

Technisches Hilfsmittel, das es ermöglicht, alle Federn in einem gleichmäßigen Winkel und mit einem gleichmäßigen Abstand zur Nock auf den Pfeil aufzukleben.

Bluntspitze

Spitzenform, die an der "Spitze" nicht spitz, sondern platt ist. Wird insbesondere zur Jagd von Kleinwild verwendet. Aus Gummi oder Metall.

Bogenarm/ -hand

Hand, in der der Bogen gehalten wird. Beim Rechtshänder ist dies die linke, beim Linkshänder die rechte Hand.

Bogenfenster

Ausschnitt oberhalb des Griffes, der die Pfeilauflage näher zur Mitte des Bogens rücken lässt. Der ausgeschnittene Teil über dem Griff, auch Sichtfenster genannt.

Bogenlänge

Gesamtlänge des Bogens. Wird bei Recurve-Bogen von einem zum anderen Ende der Wurfarme gemessen; bei Compound-Bogen von einer Achse zur anderen. Bei Recurve-Bogen bestimmt sich die Bogenlänge nach der Auszugslänge des Schützen. Bei einer Auszugslänge von bis zu 28 Zoll sollte ein Bogen von 66 Zoll Bogenlänge verwendet werden. Beträgt die Auszugslänge 28 bis 30 Zoll, kann ein Bogen von 68 Zoll Länge geschossen werden. Für längere Auszugslängen werden Bogen von 70 Zoll Länge empfohlen.

Bogennocken

Die Einschnitte an den beiden Wurfarmenden, die die Sehne in Position halten.

Bogenschlinge

Vorrichtung, die am Bogen montiert wird und dabei hilft, daß der Bogen dem Schützen im Zeitpunkt des Lösens nicht aus der Hand fällt (Siehe auch "Fingerschlinge").

Bogenständer

Vorrichtung, auf der der Bogen abgelegt wird, solange der Schütze ihn nicht benötigt.

Broadhead

Dreieckige, scharfe und zugespitzte Pfeilspitze aus Metall, die zum Jagen benutzt wird.

Brush-Button

Kleiner Gummiknopf, nahe am Sehnenende in die Sehne eingearbeitet, der das Einklemmen von Gras oder Strauchwerk zwischen Wurfarm und Sehne verhindert. Er wirkt gleichzeitig als Sehnengeräuschdämpfer.

Brustschutz

Schützt bei Rechtshändern nicht nur die linke Brustseite (bei Linkshändern die rechte) vor schmerzhaften Berührungen mit der Sehne, sondern dient auch dazu, die Kleidung an den Körper zu pressen, um so ein Streifen der Sehne am Körper, das ein Ablenken des Pfeils zur Folge haben kann, zu verhindern.

Button

Verstellbare Pfeilanlage, mit der Spinegrenzwerte ausgeglichen werden können.

Cams

Ovaler Rollentyp bei Compound-Bogen.

Centershot-Bogen

Bogen, bei dem der untere Teil des Schussfensters über die Mittellinie des Bogens hinaus ausgeschnitten ist.

Checker

T-förmiges Gerät, mit dessen Hilfe die Spannhöhe des Bogens gemessen und die Höhe der Nockpunkte festgelegt wird.

Clout-Schießen

Langstreckenschießen auf ein kreisförmiges, 48 Fuß großes, flach auf dem Boden befindliches Ziel: Eine Abfolge von verschiedenfarbigen Kreisen markiert die Entfernung der Ringe von der Mitte. Die Entfernung für Herren beträgt 180 Yards, die für Damen 120 oder, 140 Yards.

Composite-Bogen

Bogen, der aus verschiedenen Komponenten zusammengesetzt ist.

Compound-Bogen

Bogen, der mit dem Flaschenzugprinzip arbeitet. Meistens verfügt dieser Typ von Bogen über je eine Rolle am oberen und unteren Wurfarm, über die 2 Kabel geleitet werden. Hat man den Bogen über einen bestimmten Punkt hinweg ausgezogen, wird das Zuggewicht reduziert. Die Zuggewichtsreduktion beträgt 50, 65% oder sogar 80%.

Deflex

Von einer deflexen Bogenform spricht man, wenn sich der Bogen zum Schützen biegt (Siehe auch "Reflex").

Drehpunkt

Jene Stelle an der Griffinnenseite des Bogens, die bei ausgezogenem Bogen am weitesten von der Sehne entfernt ist (Standhöhe!).

Drift (Abtrieb)

Natürlicher Abtrieb des Pfeils von seinem vorhergesehenen Weg bedingt durch Seitenwind.

Drücken des Bogens

Bewegen des Bogens zum Ziel - meist zur rechten Seite des Ziels - während der Phasen des Lösens und des Nachhaltens.

Druckpunkt (Button)

Jene Stelle an der seitlichen Pfeilanlage, gegen die der Pfeil im Moment des Lösens gepresst wird.

Durchschuss

Der Pfeil dringt gänzlich durchs Ziel hindurch. Wegen der Schwierigkeit, diese Durchschüsse zu punkten, wird vorher meist ein Punktwert für solche Schüsse festgelegt (in Deutschland wird in der Regel ein Nachschuss erlaubt).

Dynabow

In Amerika verwendeter Typ des Compound-Bogens, der nur am unteren Wurfarm eine ovale Excenterrolle (ein Cam-System) besitzt. Am oberen Wurfarm wird die Sehne unmittelbar befestigt.

Effizienz

Beim Bogenschießen versteht man darunter den Teil der über die zugeführte Energie hinausgehenden Ausgangsenergie (in Prozent ausgedrückt).

Einklemmen

Das Einklemmen des Pfeils beim voll ausgezogenen Bogen während des Zielvorganges. Zusammenpressen der Nocke während des Auszugs.

Endenschutz

Wird auf das untere Ende des Wurfarmes aufgezogen, um diesen vor Beschädigungen durch das Aufsetzen auf den Boden zu schützen.

Face Walking

Technik beim Blankbogen-Schießen, bei der die Veränderung der Position der Zughand im Gesicht als Zielhilfe benutzt wird.

WA - World Archery Federation

Internationaler Bogensportverband. Von dieser Vereinigung sind Reglements erarbeitet worden, die bei den olympischen Spielen, Weltmeisterschaften sowie bei europäischen Wettkämpfen zugrundegelegt werden. Auch nationale Wettkämpfe sind nach diesen Regeln auszutragen, wenn die dabei geschossenen Ergebnisse als Rekorde anerkannt werden sollen.

WA Runde

Freiluft-Disziplin beim Bogenschießen, bei der die Damen jeweils 36 Pfeile auf eine Entfernung von 70, 60, 50 und 30 Meter schießen, die Herren dieselbe Anzahl von Pfeilen auf die Distanzen 90, 70, 50 und 30 Meter.

WA Stern

Auszeichnung für ein bestimmtes Ergebnis. Die F.I.T.A. vergibt 5 verschiedene Auszeichnungen: den 1000er, den 1100er, den 1200er, den 1300er und schließlich den 1400er Stern. Die Zahlen beziehen sich jeweils auf die mindestens zu erreichende Ringzahl, um diese Auszeichnung zu erwerben.

Feld- und Jagdbogen

Ein in der Regel relativ kurzer Bogen, der zum Feldbogenschiessen eingesetzt wird.

Feldbogenschiessen

Disziplin beim Bogenschießen, bei dem die Schützen im Gelände von bekannten oder unbekannten Entfernungen aus schiessen. Diese Art des Schiessens wurde ehemals entwickelt, um die Jagdsituation zu simulieren.

Fingerschlinge

Band mit Schlaufen, das um Daumen und Zeigefinger gelegt wird und die Funktion einer Bogenschlinge hat.

Flämisch Spleiss

Besondere Herstellungsart von Sehnen. Bogensehnen im flämischen Spleiss werden insbesondere für traditionelle Bogen verwendet. Kostenlose Arbeitsanleitungen gibt es bei Robin Sport.

Flu-Flu Befiederung

Hierbei wird der Schaft in der Regel mit 6 Naturfedern von etwa 10 cm Länge versehen, um seine Flugweite zu reduzieren. In dieser Art befiederte Pfeile werden primär zum Jagen von Vögeln eingesetzt.

Free Style

Disziplin beim Bogenschießen, bei der sämtliche Hilfsmittel (z.B. in der Compound-Bogenklasse Release, Scope etc.) zugelassen sind.

Freezing

Ein frühes Stadium von Scheibenpanik. Der Schütze zieht den Bogen ganz aus und ankert mit dem Visier außerhalb des Zentrums. Dort friert seine Haltung ein und er kann das Visier nicht mehr ins Gold bewegen.

Geschlossener Stand

Fußstellung, bei der die Schiessrichtung von der Fußspitze des hinteren Fußes über den Ballen des vorderen zur Zielmitte verläuft.

Gipfelzugewicht

Das maximale Zuggewicht bei Compound-Bogen.

Grain

Amerikanische Gewichtseinheit. Ein grain entspricht 0,0648 Gramm.

Gruppierung

Meint das Auftreffen der Pfeile auf der Scheibe. Eine gute Gruppierung liegt vor, wenn die Pfeile eines Schützen möglichst nah beieinander liegen.

Hängender Pfeil

Pfeil, der nur mit seiner Spitze in die Zielscheibe eingedrungen ist und von der Scheibe herunterhängt.

Herausziehen

Entfernung der Pfeile aus der Scheibe. Mit Ausziehen (pull) ist üblicherweise auch das Ausziehen des Bogens gemeint.

Hohes Handgelenk

Oberkante des Handgelenks in einer Linie mit der Oberkante des Bogenarms; der Druck des Bogens zieht durch die V-Stellung von Daumen und Zeigefinger und die Handknochen ins Handgelenk. Dabei liegt auf der Handgelenkmuskulatur mehr Spannung als bei jeder anderen Handgelenkstellung.In bezug auf den Bogen: das Ausziehen des Bogens über seine optimale Zuglänge hinaus.

Instinktiv-Schiessen

Besondere Erscheinungsform beim Bogenschießen, bei der der Schütze auf technische und sonstige Hilfsmittel verzichtet. Er zielt nicht, sondern hat sein "Ziel" lediglich kurz vor Augen, um dann zu lösen.

Jagdspitze

Eine mit rasierklingenscharfen Schneiden versehene Spitze, die zum Jagen verwendet wird.

Kabelabweiser

Zubehörteil für Compound-Bogen, das die Berührung der Befiederung mit den Kabeln verhindert. Durch die gleichzeitige Verwendung eines sog. Gleitschuhs wird die Reibung der Kabel aneinander verhindert.

Klicker

Kleine Metallzunge, die am Schussfenster vor der Pfeilauflage montiert wird. Dient der Kontrolle eines gleichmäßigen Auszugs.

Köcher

Aufbewahrungsbehältnis für Pfeile, das entweder am Körper getragen oder direkt am Bogen montiert wird.

Konterstabilisatoren

Dienen der Stabilisierung der horizontalen Achse und sind Gegenspieler des Monostabilisators (Siehe auch "Stabilisator").

Kyudo

Japanische Form des Bogenschiessens.

Laminierter Bogen

Bogen, der aus unterschiedlichen miteinander verleimten Schichten zusammengefügt ist. Vorwiegend werden Fiberglas, Holz und Carbonfasern miteinander verleimt.

Langbogen

Traditioneller Bogen, der stets ohne Visier und sonstige Hilfsmittel geschossen wird. Dieser Bogen ist von der Form seiner Wurfarme gerade, verfügt mithin über keinen Recurve.

LBS

Kürzel für englische Pfund (Plural; Singular: Ib.). Ein englisches Pfund entspricht 453,59 gr.

Leitfeder

Ist der Teil der Befiederung, der im rechten Winkel zu der Nockkerbe aufgesetzt ist.

Let Off

Zuggewichtsreduktion bei Compound-Bogen.

Linkshandschütze

Entscheidend dafür, ob man jemanden als Linkshand- oder Rechtshandschützen bezeichnet, ist, mit welcher Hand die Sehne gezogen wird. Ziehen Sie die Sehne mit der linken Hand, sind Sie ein Linkshandschütze (zu 90% sind Linkshandschützen von Natur aus auch Linkshänder).

Lösen

Loslassen der Sehne beim Schuss.

Mediterraner Schiessstil

Von der Zughand befindet sich der Zeigefinger oberhalb, der Mittel- und der Ringfinger unterhalb des Pfeils.

Mittelteil (Handle/Riser)

Der mittlere Teil eines Bogens.

Mittelwicklung

Umwicklung des mittleren Teils der Sehne, auf dem der Nockpunkt fixiert wird und die vor einer Abnutzung der Sehne schützen soll. Wird mit Mononylon oder Fast Flight Wickelgarn hergestellt.

Mittellinie

Bezeichnung der Linie, die sich optisch ergibt, wenn man den Bogen im ungespannten Zustand von der Seite, an der sich die Sehne befindet, betrachtet. Durch die Sehne werden die Wurfarme optisch geteilt.

Monostabilisator

Stabilisator von mindestens 25 Zoll Länge, der an der Front des Bogens befestigt wird und nach vorne (Richtung Scheibe) ragt.

Multi-Cam-Wurfarme

Wurfarme, die über einen doppelten Recurve verfügen.

Mundmarke (Kisser)

Kunststoffteil, das in Höhe des Mundes auf die Sehne montiert wird. Dient der Kontrolle des korrekten Auszugs.

Nachzielen

Verbleiben in der Körperhaltung nach dem Abschuss des Pfeils.

Nock

Kunststoffaufsatz, der auf das der Pfeilspitze gegenüberliegende Ende des Pfeils aufgebracht wird, damit der Pfeil auf der Sehne befestigt werden kann. Bei Holzpfeilen wird mitunter der Schaft nur eingekerbt. Diese Einkerbung nennt man ebenfalls Nock.

Nockpunkt

Markierung auf der Sehne, die anzeigt, wo der Pfeil aufgesetzt werden muss.

Nullpunkt

Entfernung, bei der der Pfeil das Objekt trifft, auf das die Pfeilspitze zeigt (wenn der Schütze über die Pfeilspitze zielt).

Offener Stand

Position der Füße auf der Schiesslinie, bei der der linke (bei Rechtshändern) Fuß hinter einer gedachten Linie zwischen dem rechten Fuß und der Zielscheibe platziert ist.

Overdraw (Auszugsverkürzung)

Besondere Form der Pfeilauflage, die den Bogen in Richtung Sehne faktisch verkürzt. Dadurch wird es dem Schützen ermöglicht, kürzere, als die tatsächlich benötigen Pfeile zu schiessen. Das wiederum hat zur Folge, daß er sich einen leichteren Pfeil auswählen kann, der schneller ist und mithin zu einer flacheren Flugbahn führt.

Peep Sight (Sehnenvisier)

Kunststoffstück mit kleinem Loch, das zwischen den einzelnen Strängen der Sehne in Höhe des Auges befestigt wird.

Pfeilanlage (Burton)

Punkt der Pfeilauflage, an dem der Pfeil anliegt.

Pfeilauflage

Hilfsmittel zum Auflegen des Pfeils, das am Schussfenster montiert wird.

Rechtshandschütze

Entscheidend dafür, ob man jemanden als Rechtshand- oder Linkshandschützen bezeichnet, ist, mit welcher Hand die Sehne gezogen wird. Ziehen Sie die Sehne mit der rechten Hand, sind Sie ein Rechtshandschütze (in aller Regel werden Sie dann auch von Natur aus Rechtshänder sein).

Recurve-Bogen

Bogen, der mit Recurves ausgestattet ist.

Recurve

Ende des Wurfarms, das sich im Zeitpunkt des Lösens vom Schützen wegbiegt. In diesem Teil des Bogens wird die meiste Energie gespeichert.

Reflex

Von einer reflexen Bogenform spricht man, wenn sich der Bogen vom Schützen wegbiegt.

Release

Mechanisches Lösegerät.

Rohschafttest

Test, bei dem mit einem unbefiederten Pfeil geschossen wird, der zeigen soll, ob der gewählte Spinewert der richtige ist.

Schaft

Pfeil ohne Nock, Spitze und Befiederung.

Scheibenauflage

Papier mit einer farbigen Einteilung oder aufgemalten Tieren, das auf der Zielscheibe befestigt wird.

Scheibenpanik

Auch "Goldfieber" genannt: Negative psychische Einstellung des Schützen zum Lösen mit vielfältigen Erscheinungsformen.

Schiesshandschuh (Tab)

Handschuh (aus Leder) mit 3 Fingern, der Zeige-, Mittel- und Ringfinger der Zughand schützt.

Schussfenster

Ausgeschnittener Teil des Mittelteils eines Bogens oberhalb des Griffes.

Scope

Vergrößerungsglas, das am Visier befestigt wird (nur mit Peep Sight zu verwenden).

Sehnenwachs

Imprägniermittel, das die Haltbarkeit der Sehne fördert.

Spannhöhe

Abstand der Sehne bis zur tiefsten Stelle des Griffes. Jeder Hersteller gibt für seine Bogen eine bestimmte Spannhöhe vor.

Spannriemen/-leine

Hilfsmittel, um den Bogen zu spannen und in einen schussbereiten Zustand zu versetzen.

Spinewert

Steifheitswert eines Pfeils. Dieser Wert wird gemessen, indem man ein Gewicht von 2 Ibs auf die Mitte des Schaftes legt und dann die dadurch entstehende Durchbiegung misst.

Spinne

V-förmiges Gerät, das an der Vorderseite des Bogens angeschraubt wird und zur Aufnahme der Konterstabilisatoren und des Monostabilisators dient.

Stabilisator

Auf Stangen aufgebrachte Gewichte, die an das Mittelteil des Bogens montiert werden, um die beim Abschuss auftretenden Drehmomente soweit zu verzögern, daß der Pfeil ungehindert am Bogen vorbeikommt.

String Walking

Technik beim Blankbogen-Schießen, bei der die Veränderung der Position der Zughand auf der Sehne als Zielhilfe genutzt wird.

Tab

Ein Stück Leder oder Kunstleder, das die Finger der Zughand schützt.

Take-Down-Bogen

Bogen, der aus 3 Teilen besteht (Wurfarmen, Mittelteil) und zum Transport auseinander genommen werden kann.

Tiller

Verhältnis des oberen zum unteren Wurfarm.

Trockenschuss

Loslassen der Sehne, ohne dass ein Pfeil abgeschossen wird (kann die Zerstörung des Bogens und Verletzungen des Schützen zur Folge haben).

Tuning

Feinabstimmung des verwendeten Materials.

Untergriff

Die Sehne wird mit 3 Fingern unterhalb des Pfeils gegriffen.

V-Bar

V-förmiges Gerät, das an der Vorderseite des Bogens angeschraubt wird und zur Aufnahme der Konterstabilisatoren und des Monostabilisators dient.

Viele Zwanzig

Gruss der Feldbogenschützen.

Visier

Mechanisches Gerät, das als Zielhilfe eingesetzt wird.

Vorbauvisier

Visier, das nicht unmittelbar am Bogen, sondern auf einem Ausleger montiert ist. Dadurch wird der Abstand vom Auge zum Visier verlängert.

Wurfarme

Oberer und unterer Teil des Bogens, in dem die Energie gespeichert wird und der sich beim Auszug biegt.

Zoll (Inch)

Englisches/ Amerikanisches Längenmaß, das 2,54 cm entspricht.

Zuggewicht

Beim Spannen des Bogens zu überwindende Kraft. Die Vereinigung der Bogenhersteller (AMO) hat sich darauf geeinigt, das Bogenzuggewicht auf eine Standard-Auszugslänge von 28 Zoll (gemessen von Bogenvorderkante bis zur Nockkerbe) bzw. 26 1/4 Zoll (gemessen an der tiefsten Stelle des Griffes bis zur Nockkerbe) zu beziehen. Bei einer längeren Auszugslänge erhöht sich das Bogenzuggewicht. Bei einer kürzen Auszugslänge verringert sich das auf dem Bogen angegebene Zuggewicht.

Zughand

Die Hand, die die Sehne festhält.

3D-Schiessen

Disziplin beim Bogenschießen, bei der auf dreidimensionale Kunststofftiere geschossen wird.

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